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Berichte und Pressemitteilungen für das Kfz.-Wesen


Zunehmendes Engagement europäischer Autohersteller in Thailand

Nachdem Thailand seine Währungs- und Wirtschaftskrise weitgehend überwunden hat, zeigen vor allem europäische Automobilkonzerne ein zunehmendes Interesse. Dies sollte in erster Linie japanische Automobilkonzerne zur Wachsamkeit mahnen, die bisher mit 90% Marktanteil in Thailand dominierten und nun mit einem deutlichen Rückgang dieser Quote rechnen müssen. Während Renault zusammen mit seinem Partner Nissan und einem weiteren thailändischen Unternehmen bereits im Jahre 2001 die ersten Fahrzeuge des Modelles Clio produzieren will, plant auch Fiat im selben Zeitraum den Beginn seiner Fahrzeugmontage zusammen mit einem thailändischen Unternehmen. Aus Deutschland plant BMW seine erste asiatische Montagestätte in Thailand, während VW bereits im kommenden Jahr einige Modelle seiner Serie von einem einheimischen Partner fertigen lassen will. Das jährliche Neuzulassungsvolumen von Pkw liegt in Thailand bei derzeit rund 600.000 Rahrzeugen.

Das Schild mit "D" noch aktuell

Reisende, die sich mit Ihrem Fahrzeug in nicht-EU-Länder begeben, müssen ihren Wagen immer noch mit dem bekannten großen "D"-Schild ausstatten. Das Deutschlandzeichen integriert in die neuen Euro-Nummernschilder wird von verschiedenen Ländern noch nicht anerkannt. Allein die Schweiz als nicht-EU-Mitgliedsstaat akzeptiert das Nationalitätszeichen im Euro-Nummernschild. In den 15 EU-Staaten ersetzt das Euro-Kennzeichen die jeweils zuvor erforderlichen Länderkennzeichen. Für Fahrzeuge mit altem Nummernschild bleibt das Länderkennzeichen jedoch leidige Pflicht. Ohne diese nationale Identifizierung muß in vielen Ländern mit hohen Bußgeldern gerechnet werden, deren Betrag umgerechnet zwischen 100,- DM bis etwa 250,- DM liegen kann.

Hunde im Auto "an die Leine"

Der Fahrer eines Pkw verliert im Schadensfall seinen Kaskoversicherungsschutz, wenn er in einen Unfall - verursacht durch die Ablenkung durch den eigenen Vierbeiner, der sich unkontrolliert im Fahrzeug bewegt - verwickelt wird. Ein Hundebesitzer verlor einen entsprechenden Prozeß, als er sein Fahrzeug - durch den eigenen Hund im Wagen abgelenkt - erheblich beschädigte und die Versicherung ihm den geforderten Schadenersatz nicht leisten wollte. Zur Vermeidung dieser Ablenkung wäre er dazu verpflichtet gewesen, den Hund durch entsprechende Maßnahmen (z.B. Hundenetz) aus dem Fahrerbereich fernzuhalten.

Telefonieren nur noch mit Freisprechanlage

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. fordert ein Verbot von Handies während dem Fahrt mit dem Pkw, da hierdurch die Konzentration des Fahrers erheblich beeinträchtigt wird und die Gefahr eines Unfalles deutlich ansteigt. Ein entsprechender Gesetzentwurf wurde bereits vom Bundesverkehrsministerium angekündigt. Künftig sollten Telefonate im Wagen nur noch bei Benutzung einer Freisprecheinrichtung - ähnlich der Handhabung in der Schweiz - zulässig sein.